Die Enzyklopädisten waren eine Gruppe größtenteils französischer Philosophen, die im 18. Jahrhundert eine "Enzyklopädie" erarbeiteten und veröffentlichten. (Der Begriff kommt von enzyklios und paideia.) Diese sollte nicht nur ein Nachschlagewerk sein, sondern ein Sturmbock gegen alles Alte und Überholte. Die Enzyklopädie wurde zum gebräuchlich-sten Lexikon der europäischen Bildungsgeschichte. Neben den Werken Voltaires und Rousseaus war sie das wichtigste Werkzeug bei der Vorbereitung der Französischen Revolution.
Der Standpunkt der Enzyklopädie war nicht atheistisch (Unterschied zu den französi-schen Materialisten), sondern skeptisch.