u. w. Überzeugungen hat und nicht im praktische, täglichen Alltagsleben seine einzige Erfüllung findet. Ein solcher
im philosophischen Sinne sein. Und ein Materialist ist umgangssprachlich jemand, dem es nur um das Materielle geht, nur um den materiellen Lebensstandart, der nur an Essen, Sex, Kleidung, Autos etc. interessiert ist und darüber hinaus keine Interessen, keine Ideale hat. Auch ein solcher Mensch kann im philosophischen Sinne sowohl ein
sein. Viele Mißver-ständnisse beruhen darauf, daß die philosophische und die umgangssprachliche Bedeu-tung der Begriffe Materialismus und Idealismus nicht unterschieden werden.
bzw. von seinen Inhalten und der
Auffassungen ansehen. Nach dieser Vorstellung gibt es eine vom subjektiven
wirkt und das Subjekt bildet sich dann einerseits auf Grund dieser Wirkungen und andererseits auf Grund angeborener und erworbener Arbeitsweisen des
seine Welt. Die Welt, in der der Einzelne lebt, ist eine von seinem Geist geschaffene Welt. Aber der Geist schafft sie auf Grundlage von realen unabhängig vom Einzelnen existierenden materiellen Vorgängen. (Sehen Sie hierzu auch meine Aufsatz "
Komponente hinzu. Und wenn man nun auch noch der Auffassung ist, daß dies eben Gesagte wohl stimmen wird, man es aber mit letzter Sicherheit nicht wissen könne, dann kommt sogar auch noch der
hinzu. Wenn man also kein
ist, kann man alle Aussagen irgendwie berücksichtigen. (Die berühmten Vertreter dieser verschiedenen Positionen waren alle intelligente und gebildete
. Sie hatte alle überlegenswerte Argumente für ihre Auffassungen.)
Meine Auffassung zum Bewußtsein-Materie-Problem
Nach meiner Auffassung ist der
Materialismus sowohl aus philosophischer wie aus naturwissenschaftlicher Sicht unhaltbar. Ich neige zu der Auffassung - ohne ein Dogma aus ihr zu machen! -, daß das Bewußtsein schon immer war. Die Dinge sind primär Bewußtsein, bzw. Materie ist letztlich nur eine spezifische Form von Bewußtsein. Unser Gehirn produziert nicht das Bewußtsein, sondern ermöglicht es einem Subjekt, an dem unpersönlichen Bewußtsein der Dinge teilzuhaben. Unser Gehirn ermöglicht es, daß aus unpersönlichem, "ichlosem" Bewußtsein - das in der Welt bereits ist - ein persönliches, Selbst- oder Ichbewußtsein hervorgehen kann, das die gehirnlosen Dinge nicht haben.
Nun besteht das Problem, daß auch unser Gehirn aus Materie besteht, mithin auch unser Gehirn erst in unserem Gehirn entsteht. Unser Gehirn selbst ist eine Schöpfung des Geistes.
Näheres zu meinen Auffassungen zum Leib-Seele-Problem:
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Anmerkung:
Anm. 6 Der Begriff Agnostizismus hat weitere Bedeutungen, die auf einigen Internetsei-ten besonders betont bzw. zu Unrecht in den Vordergrund geschoben werden. Agnos-tizismus kann bedeuten, daß man Gott, das höchste Seiende, nicht erkennen könne. Es dieses aber gebe. Diese Form von Agnostizismus hat eine Nähe zur
Negativen Theo-logie. Auf einigen Internetseiten wird unter Agnostizismus fälschlicher Weise nur das verstanden. Aber auch, wenn das für die primäre Bedeutung des Begriffs Agnostizismus gehalten wird, ist dies falsch, wie jeder überprüfen kann, der in verschiedene anerkannte philosophische Lexika schaut. Agnostizismus kann des weiteren die Ablehnung von Metaphysik bedeuten, aber auch Skeptizismus schlechthin. Wie ich schon in der
Anm 1 zur Einleitung zum philolex betont habe, gibt es keine einheitliche philosophische Fachsprache und im Verlaufe der Entwicklung nehmen Begriffe auch öfters eine neue Bedeutung an. Zurück zum Haupttext