Bei der Untersuchung, wie menschliches Wissen im Laufe der Evolution entstand, kam Dewey zu der Auffassung, daß es sich immer aus Problemsituationen heraus ergab und instrumentell eingesetzt wurde. Wahrheit sei Ergebnis heuristischer Verfahren zur Lösung praktischer Probleme. Wahrheit sei nie Abbildung objektiver, vom Menschen unabhängig existierender Tatbestände. Wahrheit sei immer nur vorläufig, nur solange sie sich im praktischen Leben bewähre. Erkennen sei nichts passives, sondern sei aktives Handeln.