Intuition

Intuition bedeutet unmittelbares Erfassen eines Sachverhalts ohne vorheriges Nachden-ken, ohne vorherige Diskussion. Die Intuition wird in der Philosophie häufig dem Denken vorgezogen. So sagte z. B.  Platon, den innersten Kern seiner Philosophie könne man nicht lehren. Er entstehe plötzlich - intuitiv - wie ein von einem springenden Funken entzündetes Licht, das sich nun von selbst erhält.

Siehe auch Intuitionismus.

Intuition und Denken können sich ergänzen. Sollten es meiner Überzeugung nach sogar. Im Verlaufe der Ansammlung philosophischer Kenntnisse und des selbständigen Denkens kann es dazu kommen, daß plötzlich intuitiv eine Erkenntnis in einem entsteht, ein Geistesblitz, der nicht auf das reduzierbar ist, was man bisher gelesen und gedacht hat, der aber nur auf Basis von vielem, was man bisher gelesen und gedacht hat, möglich ist! Dieser Vorgang ist eng verwandt mit dem dialektischen Gesetz des  "Umschlagens quantitativer in qualitative Veränderungen". Ich habe solche intuitiven Erlebnisse des Öfteren gehabt, z. B. als mir zum ersten mal klar wurde, daß das Bewußtsein überall ist. (Sehen Sie hierzu meinen Aufsatz  "Kritik des philosophischen Materialismus".)


Intuition im Internet:
  • Intuition bei wikipedia (Informativer Artikel. Einige Sätze darin finden
    allerdings nicht meine Zustimmung.)

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