Verifikation: Eine Aussage sei nur dann sinnvoll, wenn sie anhand der Erfahrung als richtig oder falsch erwiesen werden könne. Sinnlos sei ein Satz, wenn er Wörter enthalte, deren Bedeutung nicht geklärt werden können, z. B. Weltseele, Gott, "babig" etc. Sinnlos sei ein Satz auch, wenn er zwar aus für sich sinnvollen Wörtern bestehe, aber gegen die Regeln der Syntax verstoße, z. B. "Das Nichts nichtet." (
Heidegger) Eine Verifikation müsse intersubjektiv sein. Metaphysische Sätze seien weder wahr noch falsch, sondern sinnlos. Der Satz "Gott existiert" sei ebenso sinnlos wie der Satz "Gott existiert nicht". (Im Gegensatz dazu vertrat
Popper die Auffassung, wissenschaftliche Aussagen müßten falsifizierbar sein. Aussagen, die nicht wissenschaftlich seien, wären deshalb aber nicht gleich sinnlos.)