Kant schreibt zu Beginn der Kritik der reinen Vernunft: "Die menschliche Vernunft hat das besondere Schicksal in einer Gattung ihrer Erkenntnisse: daß sie mit Fragen belästigt wird, die sie nicht abweisen kann, denn sie sind ihr durch die Natur der Vernunft selbst aufgegeben, die sie aber auch nicht beantworten kann, denn sie übersteigen alles Vermögen der menschlichen Vernunft." Es gibt Philosophen, die weisen die hier angesprochenen Fragen ab. [1] Ich betrachte Metaphysik als Bildung philosophischer
Hypothesen für legitim, lehne aber jeglichen Dogmatismus ab.
Russell zur Metaphysik: "So gering die Hoffnung, Antworten zu finden, auch sein mag: es bleibt Sache der Philosophie, weiter an diesen Fragen zu arbeiten, uns ihre Bedeutung bewußt zu machen, alle möglichen Zugänge zu erproben und jenes spekulative Interesse an der Welt wachzuhalten, das wahrscheinlich abgetötet würde, wenn wir uns aus-schließlich auf abgesicherte Erkenntnisse beschränkten." (Zitiert nach Weischedel.)
Literatur, Sekundärliteratur und Links
Metaphysik im Internet:
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Anmerkungen
Anm. 1: Als Beispiel sei genannt die Pragmatisten, Feuerbach und heute die Mitglieder Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft. Zurück zum Text
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