Lebenserfahrungen nennt man das erprobte und bewährte Wissen, das ein Mensch im Laufe seines Lebens gesammelt hat. Berufserfahrungen sammelt ein Mensch, wenn er über längere Zeit hinweg eine bestimmte Tätigkeit ausübt. Oft wachsen Menschen mit den Aufgaben, die sie zu bewältigen haben.
Unterschieden wird zwischen Primärerfahrung und Sekundärerfahrung. Primärerfahrungen sind die eigenen Erlebnisse. Sekundärerfahrungen sind die Berichte anderer Menschen über deren Erlebnisse und welche Schlüsse sie daraus gezogen haben. [1]
»Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste; zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste; und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.« Konfuzius
Hegel teilt zwar KantsKritik am Empirismus, vertrat aber die Auffassung, Kant bleibe beim bloßen Gegenüberstellen vom Besonderen (Sinneseindruck) und dem Allgemeinen (Verstand, Begriff) stehen. Nötig sei eine dialektische Erfahrung, in der das Besondere und das Allgemeine versöhnt sei.
Adorno kritisierte HegelsTheorie von der Synthese des Allgemeinen und des Beson-deren. Das Wissen um die Differenz von Allgemeinen und Besonderen sei wichtiger als deren Versöhnung.