Hutcheson vertrat die Auffassung, daß der Mensch angeborene, uneigennützige Gefühle habe, einen angeborenen moralischen Sinn. ("moral sense") Er sorge nicht nur für sein eigenes, sondern auch für das Wohlergehen anderer, weil dies in ihm Freude auslöse. Er strebe deshalb Zustände an, in der das größtmögliche Glück, der größtmöglichen Zahl erreicht werde. Damit grenzte er sich vom Hedonismus ab, sowohl von dem
Hobbes' wie von dem
Humes, da der Hedonismus in der Regel egoistisch ausgerichtet ist.