Wahrnehmung

Im allgemeinen versteht man unter Wahrnehmungen mit den Sinnen (Augen, Ohren, Nase. Zunge, Tastorgane etc.) aufgenommene Informationen der Außenwelt oder unseres Körpers. Alles Wahrgenommene hat empiristische Realität.

Die Wahrnehmungen, die ein Subjekt hat, kann es nicht bezweifeln. (Sehen Sie hierzu u. a. mein Essay Wissen, Vermutungen und Praxis) Ob von diesen Wahrnehmungen aber sicheres Wissen über vom Subjekt unabhängig existierendes Objektives erschlos-sen werden kann, ist in der Philosophie umstritten.

Für die Empiristen sind Wahrnehmungen der einzige, oder abgeschwächt der primäre Ausgangspunkt von Erkenntnis. Die Rationalisten stehen der Auffassung, Erkenntnis gehe aus Wahrnehmungen hervor, ablehnend oder skeptisch gegenüber.

Es gibt Philosophen, bei denen sich die materielle Welt in den Wahrnehmungen erschöpft. Berkeley (Esse est percipi ), Fichte, einige Radikale Konstruktivisten.

Im Kapitel 1b Meiner Philosophie habe ich anhand vieler Beispiele aufgezeigt, wie wenig wir unseren Sinnen trauen können und das Wahrnehmungen nicht nur Sinnesleistungen sind, sondern der Verstand bei ihnen eine große Rolle spielt.


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