Empfindung (von althochdeutsch "intfindan") bedeutet vom Wortursprung her "etwas in sich finden". Man findet außerhalb von sich die Welt, die man im vorkritischen Stadium als etwas objektives ansieht, etwas, das so auch da wäre, wenn man selbst und kein anderes wahrnehmendes und vorstellendes Wesen da wäre. Und man findet in sich die Gefühle, die Gedanken, den Willen u. w. [1]
gemacht. Mir war klar geworden, wie unsicher alles ist, was ich bis dahin für richtig gehalten hatte und glaubte nur noch das sicher zu wissen, was ich unmittelbar empfinde. Im weiteren Verlauf meines Philosophie-rens wurde mir dann aber klar, daß ich die äußere
vorfinde. Ich finde sie
. Deshalb verwarf ich "empfinden" als Universalverb und wählte hierfür das Wort "
". -
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