Lebenslauf: Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900) wurde als Sohn eines Pfarrers in Röcken (damals Preußen, heute Sachsen-Anhalt) geboren, wuchs in rein weiblicher Gemeinschaft auf und wurde im Geiste
protestantischer Frömmigkeit erzogen. Studierte klassische Philologie und liebte das griechische Altertum. Bereits mit 24 wurde er 1868 Professor in Basel, mußte aber bereits mit 35, 1877, krankheitshalber in Pension gehen. 1889 fiel er in geistige Umnachtung. Viele Autoren und Philosophie-Professoren gehen aber davon aus, daß die Geisteskrankheit schon viel früher bei ihm auftrat, und daß seine - besonders späte - Philosophie sogar zu großen Teilen das Produkt seines psychopathischen Innenlebens war.
Nietzsches Weltbild Mit seinen eigenen Worten: "Und wißt ihr auch, was mir "die Welt" ist? Soll ich sie Euch in meinem Spiegel zeigen? Diese Welt: Ein Ungeheuer an Kraft, welche nicht größer, nicht kleiner wird, die sich nicht verbraucht, sondern nur verwandelt, als Ganzes unveränderlich groß, ein Haushalt ohne Ausgaben und Einbußen, aber ebenso ohne Zuwachs, ohne Einnahmen, vom "Nichts" umschlossen als von seiner Grenze, nichts Verschwimmendes, nichts Unendlich-Ausgedehntes, sondern als bestimmte Kraft einem bestimmten Raum eingelegt, und nicht einem Raume, der irgendwo "leer" wäre, vielmehr als Kraft überall, als Spiel von Kräften und Kraftwellen zugleich eins und vieles, hier sich häufend und zugleich dort sich mindernd, ein Meer in sich selber stürmender und flutender Kräfte, ewig sich wandelnd, ewig zurücklaufend, mit ungeheuren Jahren der Wiederkehr, mit einer Ebbe und Flut seiner Gestaltungen, aus den einfachsten in die vielfältigsten hinaustreibend, aus dem Stillsten, Starrsten, Kältesten hinaus in das Glühendste, Wildeste, Sich-selber-Widersprechendste, und dann wieder aus der Fülle heimkehrend zum Einfachen, aus dem Spiel der Widersprüche zurück bis zur Lust des Einklangs, sich selber bejahend noch in dieser Gleichheit seiner Bahnen und Jahre, sich selber segnend als das, was ewig wiederkommen muß, als ein Werden, das kein Sattwerden, keinen Überdruß, keine Müdigkeit kennt: diese meine dionysische Welt des Ewig-sich-selber-Schaffens, des Ewig-sich-selber-Zerstörens, diese Geheimniswelt der doppelten Wollüste, dies mein "Jenseits von Gut und Böse", ohne Ziel, wenn nicht im Glück des Kreises ein Ziel liegt, ohne Willen, wenn nicht ein Ring zu sich selber guten Willen hat , wollt ihr einen Namen für diese Welt? Eine Lösung für alle ihre Rätsel? Ein Licht für euch, ihr Verborgensten, Stärksten, Unerschrockensten, Mitternächtlichsten? - Diese Welt ist der Wille zur Macht - und nichts außerdem! Und auch ihr selber seid dieser Wille zur Macht - und nichts außerdem!" (Der Wille zur Macht, Schlußaphorismus.)
Nietzsches Lehre vom Übermenschen: Die eigentlichen Philosophen sind Befehlshaber, sie bestimmen das Wohin und Wozu. Der freie Mensch ist ein Krieger. Tod sind alle Götter. Nun soll der Übermensch leben. "Seht, ich lehre euch den Übermenschen! Der Übermensch ist der Sinn der Erde. ... Ich beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden! Giftmi-scher sind es, ob sie es wissen oder nicht. Verächter des Lebens sind es, Absterbende und selber Vergiftete, deren die Erde müde ist: so mögen sie dahinfahren! ... Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch, - ein Seil über einem Abgrunde. Ein gefährliches Hinüber, ein gefährliches Auf-dem-Wege, ein gefährliches Zurückblicken, ein gefährliches Schaudern und Stehenbleiben. Was groß ist am Menschen, das ist, daß er eine Brücke und kein Zweck ist: was geliebt werden kann am Menschen, das ist, daß er ein Übergang und ein Untergang ist. Ich liebe die, welche nicht zu leben wissen, es sei denn als Untergehende, denn es sind die Hinübergehenden. Ich liebe die großen Verachtenden, weil sie die großen Verehrenden sind und Pfeile der Sehnsucht nach dem andern Ufer. Ich liebe die, welche nicht erst hinter den Sternen einen Grund suchen, unterzugehen und Opfer zu sein: sondern die sich der Erde opfern, daß die Erde einst der Übermenschen werde." (Zarathustra"s Vorrede 3 + 4) [
Meine Auffassung zum Über-menschen.]
Trotz gelegentlicher positiver Äußerungen zum Skeptizismus war Nietzsche kein Skeptizist, auch wenn er sich selbst so verstanden haben sollte. (In "Morgenröte, Aph. 539 heißt es: "Hat euch nie die Angst geplagt, ihr möchtet gar nicht dazu taugen, das, was wahr ist, zu erkennen?") Daß
Marx auf die Frage nach dem Motto seines Lebens geantwortet hat: "De omnibus dubitandum" macht den auch nicht zum Skeptizisten. Der frühe und mittlere Nietzsche hat durchaus noch nüchtern und kritisch analysiert, aber der späte Nietzsche war nur noch Apostel. Aber gerade als Apostel des Übermenschen hätte er eine gewisse Distanz zu den eigenen Überzeugungen haben müssen. Wenn wir uns dem Übermenschen gegenüber in einer Position befinden, wie uns der Affe gegenüber, dann wird das Erkenntnisvermögen der Übermenschen - wenn es sie denn einst geben sollte - möglicherweise so weit über unserem Erkenntnisvermögen stehen, wie unseres über dem der Affen. Und das könnte dazu führen, daß sich die menschliche Philosophie, einschließlich die Nietzsches, aus der Perspektive der Übermenschen einst als "Affen-theater" entpuppen wird.
Eine Weltsicht wie im Schlußaphorismus von "Der Wille zur Macht" bietet sich auf der Basis eines materialistisch-mechanischen Weltbildes, wie es die Naturwissenschaft zu Zeiten Nietzsches vertrat, geradezu an. Ich kann darin deshalb keine großartige philosophische Leistung erblicken. Was allerdings an diesem Aphorismus auffällt, ist die kraftvolle, mitreißende Sprache, die ja wohl auch einer der Gründe dafür ist, daß Nietzsche selbst unter Linken und humanistisch denkenden Menschen viele Verehrer hat.
Mit seiner Feindschaft gegen Selbstlosigkeit, gegen Mitgefühl und "warmes Herz" negiert Nietzsche einen tief in unserer Natur liegenden Teil des menschlichen Wesens. Mit seiner Ablehnung von Demokratie, sozialen Bestrebungen und ethischem Fortschritt, mit seiner Aufforderung zur Vernichtung von Schwachen und Mißratenen bereitet er geistig die Gaskammern der Nazis vor. Wer in Kampf, Krieg, Vernichtung der Schwachen, Aus-beutung etc. den Kern des Lebens sieht und das Streben nach Harmonie, Hilfsbereit-schaft etc. zur Dekadenz erklärt, ist ein zutiefst kranker Mensch.
Aus: "Auf hohem Meere": "In Sachen der Ehre sind die Frauen grob und schwerfällig."
(Fragmente (1882-1885))
Aus: "Öffentliche Meinungen - private Faulheiten" "20. Einige Männer haben über die Entführung ihrer Frauen geseufzt, viele darüber, daß Niemand sie ihnen entführen wollte." [Wenn dies eine philosophische Weisheit ist, dann möchte ich auch eine ähnliche beisteuern: Sie zu ihm: "Früher hast du immer gesagt, du hast mich zum Fressen gern. Und heute?" Er zu ihr: "Heute bedaure ich, daß ich dich damals nicht gefressen hab."] 32 [5] Und ... diese Frauen von heute - sind sie nicht auch rechte schlechte Pöbel-Frauen? willfährig, genüßlich, vergeßlich, mitleidig, - sie ... haben's alle nicht weit zur Hure. (Fragmente (1882-1885))
Rassismus und Anti-Antisemitismus, Züchtungsgedanke:
In "Jenseits von Gut und Böse, Aph. 251", schreibt Nietzsche "Die Juden sind aber ohne allen Zweifel die stärkste, zäheste und reinste Rasse, die jetzt in Europa lebt". Und er regt an "die antisemitischen Schreihälse des Landes zu verweisen" Und: "Es liegt auf der Hand, dass am unbedenklichsten noch sich die stärkeren und bereits fester geprägten Typen des neuen Deutschthums mit ihnen einlassen könnten, zum Beispiel der adelige Offizier aus der Mark: es wäre von vielfachem Interesse, zu sehen, ob sich nicht zu der erblichen Kunst des Befehlens und Gehorchens - in Beidem ist das bezeichnete Land heute klassisch - das Genie des Geldes und der Geduld (und vor allem etwas Geist und Geistigkeit, woran es reichlich an der bezeichneten Stelle fehlt -) hinzuthun, hinzuzüchten liesse. Doch hier ziemt es sich, meine heitere Deutschthümelei und Festrede abzubrechen: denn ich rühre bereits an meinen Ernst, an das "europäische Problem", wie ich es verstehe, an die Züchtung einer neuen über Europa, regierenden Kaste."
[Auch wenn Nietzsche hier von einem Scherz spricht, es paßt ja in seine ganze Ideologie: Aus den Deutschen und den Juden eine neue Herrscherkaste züchten.]
Über die Notwendigkeit von Kriegen:
"Krieg. - Zu Ungunsten des Krieges kann man sagen: er macht den Sieger dumm, den Besiegten boshaft. Zu Gunsten des Krieges: er barbarisirt in beiden eben genannten Wirkungen und macht dadurch natürlicher; er ist für die Cultur Schlaf oder Winterszeit, der Mensch kommt kräftiger zum Guten und Bösen aus ihm heraus." (Menschliches, Allzumenschliches, Aph. 444)
"Der Krieg unentbehrlich. - Es ist eitel Schwärmerei und Schönseelenthum, von der Menschheit noch viel (oder gar: erst recht viel) zu erwarten, wenn sie verlernt hat, Kriege zu führen. Einstweilen kennen wir keine anderen Mittel, wodurch mattwerdenden Völkern jene rauhe Energie des Feldlagers, jener tiefe unpersönliche Hass, jene Mörder-Kaltblütigkeit mit gutem Gewissen, jene gemeinsame organisirende Gluth in der Vernichtung des Feindes, jene stolze Gleichgültigkeit gegen grosse Verluste, gegen das eigene Dasein und das der Befreundeten, jenes dumpfe erdbebenhafte Erschüttern der Seele ebenso stark und sicher mitgetheilt werden könnte, wie diess jeder grosse Krieg thut: von den hier hervorbrechenden Bächen und Strömen, welche freilich Steine und Unrath aller Art mit sich wälzen und die Wiesen zarter Culturen zu Grunde richten, werden nachher unter günstigen Umständen die Räderwerke in den Werkstätten des Geistes mit neuer Kraft umgedreht. [...] Man wird noch vielerlei [..] Surrogate des Krieges ausfindig machen, aber vielleicht durch sie immer mehr einsehen, dass eine solche hoch cultivirte und daher nothwendig matte Menschheit, wie die der jetzigen Europäer, nicht nur der Kriege, sondern der grössten und furchtbarsten Kriege - also zeitweiliger Rückfälle in die Barbarei - bedarf, um nicht an den Mitteln der Cultur ihre Cultur und ihr Dasein selber einzubüssen." (Menschliches, Allzumenschliches, Aph. 477).
[Gibt es eine "bessere" Rechtfertigung der beiden Weltkriege als dieser Text?]
"Krieg als Heilmittel. - Matt und erbärmlich werdenden Völkern mag der Krieg als Heilmittel anzuraten sein, falls sie nämlich durchaus noch fortleben wollen: denn es gibt für die Völker-Schwindsucht auch eine Brutalitäts-Kur." (Der Wanderer ..., Aph. 187)
Gewalt, Babarei etc.:
"wir vermeinen, dass Härte, Gewaltsamkeit, Sklaverei, Gefahr auf der Gasse und im Herzen, Verborgenheit, Stoicismus, Versucherkunst und Teufelei jeder Art, dass alles Böse, Furchtbare, Tyrannische, Raubthier- und Schlangenhafte am Menschen so gut zur Erhöhung der Species "Mensch" dient, als sein Gegensatz" (Jenseits von Gut und Böse, Aph. 44)
"Ein Quantum Brutalität mehr ist nicht zu erlassen, sowenig als die Nachbarschaft zum Verbrechen. Auch die Selbstzufriedenheit ist nicht darin; man muß abenteuerlich auch zu sich selbst stehen, versucherisch, verderberisch, Nichts vom Schön-Seelen-Salbaderei! Ich will einem robusterem Ideal Luft machen" (Der Wille zur Macht, Aph. 951)
"Der Barbar ist in jedem von uns bejaht. Auch das wilde Tier" (Der Wille zur Macht, Aph. 127)
Der Tapfere kennt keinen Schmerz:
" ... ein verächtliches Wesen will man nicht leiden sehen, es gewährt diess keinen Genuss. Dagegen einen Feind leiden zu sehen, den man als ebenbürtig-stolz anerkennt und der unter Martern seinen Stolz nicht preisgiebt, und überhaupt jedes Wesen, welches sich nicht zum Mitleid-Anrufen, das heisst zur schmählichsten und tiefsten Demüthigung verstehen will, - das ist ein Genuss der Genüsse, dabei erhebt sich die Seele des Wilden zur Bewunderung: er tödtet zuletzt einen solchen Tapferen, wenn er es in der Hand hat, und giebt ihm, dem Ungebrochenen, seine letzte Ehre: hätte er gejammert, den Ausdruck des kalten Hohnes aus dem Gesichte verloren, hätte er sich verächtlich gezeigt, - nun, so hätte er leben bleiben dürfen, wie ein Hund ..." (Morgenröte, Aph. 135.)
[Hat Nietzsche hier bei Karl May abgeschrieben oder Karl May bei Nietzsche? Mich erinnert das sehr an "Winnetou 1". Sich totfoltern lassen: gut. Um Gnade flehen und am Leben bleiben: schlecht. Ich glaube, da hatte jemand überhaupt keine Tassen mehr im Schrank gehabt.]
. )
Blonde Bestie:
In der "Genealogie der Moral, 1. Abhandlung, Abschnitt 11" schreibt Nietzsche über die vornehmen Rassen: "... sie sind nach Aussen hin, dort wo das Fremde, die Fremde beginnt, nicht viel besser, als losgelassene Raubtiere. Sie geniessen da die Freiheit von allem socialen Zwang, sie halten sich in der Wildniss schadlos für die Spannung, welche eine lange Einschliessung und Einfriedung in den Frieden der Gemeinschaft giebt, sie treten in die Unschuld des Raubthier-Gewissens zurück, als frohlockende Ungeheuer, welche vielleicht von einer scheusslichen Abfolge von Mord, Niederbrennung, Schän-dung, Folterung mit einem Übermuthe und seelischem Gleichgewichte davongehen, wie als ob nur ein Studentenstreich vollbracht sei, überzeugt davon, dass die Dichter für lange nun wieder etwas zu singen und zu rühmen haben. Auf dem Grunde aller dieser vornehmen Rassen ist das Raubthier, die prachvolle nach Beute und Sieg lüstern schweifende blonde Bestie nicht zu verkennen; es bedarf für diesen verborgenen Grund von Zeit zu Zeit der Entladung, das Thier muß wieder heraus, muss wieder in die Wildnis zurück: - römischer, arabischer, germanischer, japanischer Adel, homerische Helden, skandinavische Wikinger - in diesem Bedürfniss sind sie sich alle gleich. Die vornehmen Rassen sind es, welche den Begriff "Barbar" auf all den Spuren hinterlassen haben, wo sie gegangen sind; noch aus ihrer höchsten Cultur heraus verräth sich ein Bewusstsein davon und ein Stolz selbst darauf ..."
[Leider verhalten sich die Menschen häufig so, wie Nietzsche es hier beschreibt, nicht nur die, die er als vornehme Rassen bezeichnet. Und auch bei der Beschreibung der psychischen und sozialen Ursachen dieses Verhaltens hat Nietzsche wohl im Großen und Ganzen recht: Das Grausame liegt in unserer Natur. (Und ich werde nicht so heuchlerisch sein, zu behaupten, ich sei in meinem Innenleben ein Engel!) Das Schlimme ist, daß Nietzsche solche Verhaltensweisen bejaht, daß er das Streben nach Entbestialisierung zur Dekadenz erklärt. Die Opfer mögen das alles als böse empfinden. Pech für sie. Hauptsache die Herrenmenschen haben mal wieder die Sau rauslassen können.]
, ohne deren Vorstellung unbegreifbar und zugleich einer ihrer Vollender und Überwinder. (Ivo Frenzel in Rowohlts Monographie Nietzsche, S. 23.)
Russell: "I dislike Nietzsche, because he likes the contemplation of pain, because he erects conceit into a duty, because the men whom he most admires are conquerors, whose glory is cleverness in causing men to die."
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Anmerkungen
Anm. 1: Mein Nietzsche-Aufsatz ist in seiner Ausrichtung eine Antwort auf diese vielen "quasireligiösen Hochglanzseiten", die ein zu positives Nietzsche-Bild verbreiten. Durch sie habe ich mich dazu genötigt gesehen, einmal die negative Seite Nietzsches heraus-zustreichen. Den Vorwurf der einseitigen Darstellung nehme ich dafür in Kauf. Zurück zum Text
Anm. 2: Weischedel beschreibt in der "Philosophischen Hintertreppe" wie verklemmt und erfolglos Nietzsches Verhältnis zu Frauen war und er schließt daraus: "Die Peitsche in der Hand Nietzsches ist Altweibergewäsch." Das kann ich nun überhaupt nicht nachvoll-ziehen. Jeder, der ein bißchen die Theorien Freuds und Reichs kennt, weiß, daß ein solches Schicksal der beste Nährboden für herrschsüchtige und sadistische Phantasien ist. Was nicht bedeutet, daß es hier einen Automatismus gibt. Im Menschen können ja verschiedene Gefühlslagen mit- oder gegeneinander sein und welche sich durchsetzen, hängt von der Gesamtperson ab. Zurück zum Text
Anm. 3:
Auch für mich ist der Mensch Brücke zu höherem. Der
verbun-den wäre. Manches, was Nietzsche in diesem Zusammenhang schreibt, reißt auch mich mit, spricht mir aus dem Herzen. Leider ist aber besonders der späte Nietzsche inhuman und faschistoid. Wie ich mir die "Brückenfunktion" des
" näher ausge-führt.
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