Es gibt Philosophen, die behaupten, das alles, was war, ist und sein wird, überhaupt nicht anders sein kann, als es war, ist oder sein wird. Möglichkeit, Zufall, Willensfreiheit u. ä. gebe es als absolute Entitäten gar nicht. Nur aus subjektiver Perspektive gebe es solche Dinge, da der Mensch nicht in der Lage sei, alle im Sein vorhandenen Kausal-ketten zu überblicken und in die Zukunft weiterzudenken und somit die Notwendigkeiten überall zu erkennen.
[Nach meiner Überzeugung ist eine solche deterministische Weltsicht das Ergebnis eines unkritischen Schließens vom Denken auf das Sein. Ein Vorgehen, das ich in Übereinstimmung mit Hume und Kant für unzulässig halte. Wir denken so, daß jede Wirkung eine Ursache hat, die wiederum Wirkung einer anderen Ursache ist etc. pp. Aber das wir so denken, bedeutet nicht unbedingt, daß das von uns Menschen unabhän-gig existierende Sein, auch so funktioniert, wie wir denken.]