idola fori: Trugbilder des Marktes. Irrtümer, die aus der Gesellschaftlichkeit des
Men-schen entstünden, aus der Tatsache, daß der Mensch ein "Gruppenwesen" sei. [Heute würde man wohl
sagen, Irrtümer, die aus der Gesellschaftsordnung hervorgehen.] Besonders
hervorzuheben sei hier die Sprache, die den
zwischenmenschlichen Verkehr in beträchtlichem Maße bestimme. Oft werde das bloße Wort für die Sache
genommen. [Später wird es mal Philosophen geben, die behaupten, daß Sein erschöpfe sich in der Sprache. Z. B. die
Poststrukturalisten.]
[Die Wortwahl finde ich nicht gerade passend, mit Ausnahme des ersten idols. Aber die inhaltliche
Aussage finde ich sehr interessant. Menschliche Irrtümer haben vier Quellen: Die Gattung, das Individuum,
die Gesellschaft, die Tradition. Damit ist, soweit ich es sehe, alles abgedeckt.]