Das Christentum

Das Christentum ist eine Religion, keine Philosophie. Da es aber die Geschichte des Abendlandes über 2000 Jahre hinweg in kaum überschätzbarer Weise geprägt hat und viele abendländische Philosophen vom Boden christlicher Auffassungen aus oder parallel zum Christentum oder in Auseinandersetzung mit dem Christentum philosophiert haben, ist das Christentum von großem philosophischem Interesse.

Wenn man sich bei der Beurteilung des Christentums nicht nur auf seine subjektiven Erfahrungen verlassen will, sondern einen "objektiven Zugang" sucht (soweit ein solcher für Menschen, die in einer von christlichen Traditionen geprägten oder dominierten Gesell-schaft aufwuchsen, überhaupt möglich ist), dann wird man mit einer unüberschaubaren Menge an Literatur und unterschiedlichsten Darstellungen konfrontiert. Das ist bei einer gesellschaftlichen und geistigen Erscheinung von solch geschichtlicher Bedeutung nicht anders zu erwarten. Allein die unterschiedlichen Glaubensrichtungen innerhalb des Chris-tentum, die unterschiedlichen Darstellungen der Entstehung, die Diskussionen über die Glaubwürdigkeit der biblischen Überlieferungen etc. könnten ein jahrelanges Studium ausfüllen.


Eine Darstellung des Christentums, seiner Glaubenssätze und eine Beschreibung des praktischen Verhaltens der Christen, die allen Christen gleichermaßen gerecht wird, ist unmöglich.



In der folgenden Darstellung versuche ich die wichtigsten ursprünglichen Glaubenssätze sowie die wichtigsten geschichtlichen Entwicklungen aufzuzeigen und zwar so, daß auch Menschen, die zum ersten mal etwas vom Christentum hören, etwas damit anfangen können. Die Darstellung muß zwangsläufig lückenhaft sein und sie wird mit Sicherheit nicht von allen geteilt werden, die sich Christen nennen oder die das Christentum verurteilen. Ich habe mich außerdem darum bemüht, auf Polemik zu verzichten, was mir nicht leicht gefallen ist. [1]


Entstehung

Als Quellen und Ursachen des Christentums werden genannt:

  1. Heils- und Endzeiterwartungen bei den Israeliten
  2. Auferstehungsmythen , die es bereits bei den
    • Ägyptern (der Gott "Osiris", der angeblich von seinem Bruder umgebracht und dann von den Toten auferstanden sei),
    •  Griechen (Attis, ein Vegetationsgott) und
    • Syrern (Adonis, "Herr" [!], auch ein Vegetationsgott) gab.
  3. Die alten  polytheistischen-mythologischen Religionen hatten durch die griechische  Aufklärung stark an Bedeutung verloren, was ein religiöses Vakuum zur Folge hatte.

Die Bibel (von gr. biblia) ist die "Heilige Schrift" der Christen, nach ihrer Auffassung die Offenbarung der Worte Gottes. Sie hat zwei Teile: Das ursprünglich in hebräischer Sprache abgefaßte Alte Testament beinhaltet jüdische Texte aus vorchristlicher Zeit, das ursprünglich in griechischer Sprache abgefaßte Neue Testament beinhaltet Berichte über das Leben Jesu (vier Evangelien), Berichte über die Apostel, die ersten Anhänger Jesu, und die "Offenbarung des Johannes" (Apokalypse). Die Zusammenstellung aller dieser Schriften zu einem festen Kanon war im 4. Jahrhundert abgeschlossen. [Wobei sich hier die Frage stellt, wieso die jüdischen Apostel ihre Berichte in Griechisch verfaßt haben sollen.]

Entstehung der Dogmatik: Die christlichen Glaubenssätze, so wie sie noch heute beste-hen (jedenfalls bei den Buchstabengläubigen), haben sich in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung nach und nach entwickelt - z. T. auch durch Übernahmen von Auffassungen anderer Religionen, Kulte, Philosophien etc. -, wurden also nicht von Beginn an so von den Christen vertreten. Das läßt sich anhand alter Literatur nachweisen. Der vorläufige Abschluß dieses Prozesses war ungefähr das Jahr 381 mit der Synode von Konstantinopel.

Alle christlichen Glaubensrichtungen werden wohl in folgender Darstellung übereinstim-men: Das Christentum ist die Religion, die im Leben und Wirkung von Jesus Christus ihren Ursprung hat, einschließlich seines Todes, Wiederauferstehung und Himmelfahrt. [Wobei sich mir schon hier die Frage aufdrängt, was an den Überlieferungen Tatsache, was Dichtung ist. Außerdem ist anzumerken, daß einige moderne  christliche Theologen schon in dieser elementaren Frage einen anderen Ansatzpunkt haben. Siehe unten.]

Für Jesus hatte das Christentum seine Ursprünge in den Bünden, die Gott mit den Israeliten geschlossen hatte.

Grundsätzliche Glaubenssätze: Es gibt einen allmächtigen, allwissenden und gleichzeitig "Lieben" Gott, der eine sich wissende Person ist (Unterschied zum Panheismus) und der die Welt und die Menschen aus dem Nichts geschaffen hat. (Creatio ex nihilo.) Dieser Gott besteht aus "drei Teilen".  (Dreieinigkeitslehre) Gottvater hat seinen Sohn Jesus, mit dem er aber letztlich identisch ist, zu den Menschen geschickt, um sie von der Sünde zu erlösen, weil die Menschen dies aus eigener Kraft nicht können. Diese Erlösung ist die Voraussetzung für ein späteres ewiges Leben im Himmel. Diese Schickung ging in Form der "Unbefleckten Empfängnis" (durch den "Heiligen Geist", dem "3. Teil" Gottes) und der Jungfrauengeburt (Maria) vor sich. (Weihnachten) Nach einem Leben mit allerlei Predigten und Wundertaten starb Jesus am Kreuz und sühnte so stellvertretend die Sünden der Menschheit. (Karfreitag) Zwei Tage später ist er aber von den Toten auferstanden (Ostern) und einige Zeit darauf in den Himmel gefahren. (Himmelfahrtstag). Kurz darauf wurden Jesus' engste Gefolgsleute, die Jünger oder Apostel von Gott in Form des Heiligen Geistes erleuchtet und gründeten die christliche Kirche. (Pfingsten) Hiermit sind auch die wichtigsten christlichen Feiertage genannt. Wer an die christliche Religion nicht glaubt, kann nicht von Jesus erlöst werden und wird nach seinem Tode ein sehr übles ewiges Leben in der Hölle haben, die von einem bösen Geist, dem Teufel beherrscht wird.

[Viele heutige Christen glauben in unterschiedlichem Maße nicht mehr daran, daß dies alles tatsächliche historische bzw. zukünftige Ereignisse sind. Einige Christen betrachten es sogar als eine Verfälschung des tatsächlichen Christentums, wenn diese Geschichten in den Vordergrund gestellt werden. Aber das ist nun mal das real-existierende Christentum seit 2000 Jahren. Siehe weiter unten  "Christliche Theologie"]

Das Christentum ist aus dem Judentum hervorgegangen, war ursprünglich eine kleine jüdische Glaubensgruppe. Es waren diejenigen Juden, die in Jesus den von den Juden erwarteten  Messiahs sahen. ("Christus" ist der griechische Begriff für "Messiahs".) Zwischen Judentum und Christentum gibt es deshalb viele Ähnlichkeiten.

Verhältnis Gott - Mensch: Es gibt eine klare Trennung zwischen Gott einerseits und Welt und Menschen andererseits. Gott ist der Herr und der Mensch ist der Knecht. Die edelste Aufgabe des Menschen ist, den Willen Gottes zu tun. Ein großer Frevel ist es, wenn der Mensch Gott gleich sein will.

[D. h. eine Gottesvorstellung wie in der  Brahman-Atman Lehre ist verwerflichste Sünde. In der späteren Entwicklung des Christentums hat es allerdings immer wieder Richtungen gegeben, die die Einheit Gottes mit der Welt und den Menschen behaup-teten. (Sehen Sie hierzu Pantheismus.) Diese Auffassung wurde aber mehrheitlich immer abgelehnt.]

Erbsünde: Zu Beginn, als die beiden ersten Menschen - Adam und Eva - noch im Paradies lebten, ließ Adam sich von Eva dazu verführen, in einen Apfel zu beißen, der vom "Baum der Erkenntnis" gepflückt war. Dieser "Sündenfall Adams" bewirkte die Sündhaftigkeit aller Menschen, aus der sie nur von Jesus erlöst werden können.

Polarität gut - böse: Gott, als dem guten Geist, wird der Teufel, ein böser Geist, gegenübergestellt. Gut ist, was Gott will. Böse, also Sünde, ist, was Gott nicht will. Ein anderes Kriterium gut und böse zu unterscheiden, gibt es nicht. Der Teufel ist ein letztlich Gott gegenüber unmächtiger Geist. Viele Christen fragen sich deshalb, warum läßt der allmächtige und allgütige Gott das Wirken des Teufels zu? Auf philosophischem Gebiet führte dies u. a. zu den Diskussionen um die  Theodizee [Eine Antwort darauf läßt sich auf dem Boden christlicher Dogmen nicht finden. Sehen Sie hierzu auch  "Über die Unschlüssigkeit des christlichen Gottesbildes".]

Jenseits: Wie die Juden glauben auch die Christen (wie auch die  Moslems) an ein Weltgericht (Jüngstes Gericht) und die Auferstehung der Toten. Dort würden gute Taten belohnt, böse bestraft. Anfänglich wurde die frühe Wiederkehr Christi erwartet (Parusie), das Weltgericht als etwas diesseitiges angesehen. Später sahen die Christen darin ein jenseitiges Ereignis. [Diesseits und Jenseits verschwimmen z. T. zur Unkenntlichkeit, (siehe z. B. die Offenbarung des Johannes).] In beiden Varianten ging es um die "Auferstehung des Leibes", nicht (nur) der Seele. [Einige christliche Glaubensrichtungen stellen sich das Jenseits als eine rein geistige, nicht körperlich-materielle Angelegenheit vor. Ob das Christentum von Beginn an so geglaubt hat, ist umstritten.]


Die weitere Entwicklung

Ca. in der 2. Hälfte des 1. christlichen Jahrhunderts löste sich das Christentum aus dem Judentum heraus, besonders durch das Wirken von Paulus, dem "Apostel der Heiden", der unter Heiden christliche Gemeinden schuf, die nicht dem jüdischen Gesetzen unter-lagen. Die Behauptung, Paulus habe das ursprüngliche von Jesus gestiftete jüdische Christentum  "hellenisiert", ist umstritten. [Es wäre jedenfalls eine gute Erklärung dafür, daß das  Neue Testament in griechisch verfaßt wurde, zentrale Begriffe wie  Christentum und  Bibel griechischen Ursprungs sind und viele Glaubenssätze des Christentums an die  griechische, besonders platonische Philosophie erinnern.]

Mit der Zeit kamen auch gebildete Menschen zum Christentum, die versuchten, die irrationalen Glaubenssätze mit ein bißchen Vernunft und Ordnung zu verbinden. Diese werden Kirchenväter genannt. Dabei wurde aber der Glaube der Vernunft eindeutig übergeordnet. Einer der bekanntesten Kirchenväter ist Tertullian (160 - 220) Ihm wird der Satz: "Credo quia absurdum est!" zugeschrieben.

Die Kirche wurde als "Körper Christi" angesehen. Da ohne die Hilfe von Jesus keine Erlösung möglich ist, gibt es für Menschen, die außerhalb der Kirche stehen, keine Erlösung.

Arm oder reich: Nach anfänglicher Gleichheit aller Christen entwickelte sich eine kirchli-che Hierarchie. Nach anfänglicher Armut der Kirche wurde diese reich. Klöster, Bischöfe etc. wurden Grundbesitzer, Feudalherren u. ä. Daneben gab es aber auch Bettelorden. Die Frage, ob die Kirche (und ihre Würdenträger) reich sein darf oder arm sein muß, ist seit dem Mittelalter innerhalb der Kirche umstritten.

Die Ambivalenz des Christentums: Der Absolutheitsanspruch führte zu Glaubenskriegen, Unterdrückung anderer Religionen etc. Die Forderung nach "Verwandlung des menschli-chen Lebens in Liebe" führte zur Gründung von Krankenhäusern, Waisenhäusern, Schulen etc.

[Vor einigen Jahren ging ein Aufschrei durch die Welt, als moslemische Fanatiker in Afghanistan Buddha-Statuen sprengen ließen, die 1.500 Jahre alt waren. Für wahr eine fürchterliche Kulturbarbarei! Die Christen haben soetwas mit den Glaubenssymbolen anderer Religionen häufig gemacht. Viele derer, die solche Aktionen leiteten, haben bis heute einen ehrenvollen Platz in den Geschichtsbüchern. Z. B. Bonifatius, Fällen der Sachseneiche, bzw. Donareiche.]

Weltzugewandheit - Weltabgewandheit: Unter den Christen gab es Menschen, die trotz ihres Glaubens an die spätere Existenz im Himmel auch dem irdischen Leben in starkem Maße zugewandt waren, in dieser Welt etwas gestalten wollten, auf der Erde Erfolg, Glück etc. anstrebten. Es gab aber auch immer Christen, die mit ihrem ganzen Denken und Streben nur oder fast nur auf das  Jenseits oder die baldige Wiederkunft Christi orientiert waren, die jegliche Zugeständnisse an das irdische Leben, und damit in der Regel auch an Vernunft und Wissenschaft ablehnten. [2] Letztere konnten sich in einem beträchtlichen Maße auf  Augustinus berufen.


Arius und Athanasius - Die Dreieinigkeitslehre

Unter den in der Frühzeit des Christentums bestehenden Streitpunkten war das Verhältnis von Gottvater und Gottsohn (Jesus) einer der wichtigsten.

In den biblischen Texten ist sowohl die Rede davon, daß Jesus Gottes Sohn ist, als auch, daß er mit Gott eines ist. An mehreren Stellen der Lebensgeschichte Jesu ist Gott auch als "Heiliger Geist" anwesend. Dies führte in der Frühzeit des Christentums zu Diskussionen über die Frage, in welchem Verhältnis diese drei zueinander stehen. Das Ergebnis war die Dreieinigkeitslehre.

Arius, Bischof von Alexandria, vertrat die Auffassung, Jesus sei nicht gottgleich, sondern Gott untergeordnet, ein Mittler zwischen Gott und Mensch.

Athanasius, ebenfalls Bischof von Alexandria und Nachfolger des Arius, vertrat dagegen die Auffassungen, daß Gottvater und Gottsohn von Ewigkeit an wesenseins seien.

Auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 siegte Athanasius über Arius. Die östliche Kirche und die christianisierten germanischen Völker blieben jedoch noch lange Zeit Arianer.

Auf der Synode von Konstantinopel im Jahre 381 wurde dann die Lehre von der Wesensgleichheit von Gottvater, Gottsohn und Heiliger Geist und damit das Dogma von der Trinität verbindliche Kirchenlehre.

Die Christen beanspruchen seit dieser Zeit die volle Gottheit ihres Stifters. Das unterscheidet das Christentum von anderen Stiftreligionen. [? Das werden wahrscheinlich einige  Buddhistische Richtungen bestreiten. Diejenigen Richtungen nämlich, die in Buddha einen Gott sehen.]


Christliche Theologie

Die christliche Theologie ist ebenso unüberschaubar und vielfältig wie die Darstellungen des Christentums.

Unter dem Einfluß der Religionskritik und besonders der Christentumskritik, die seit der  Aufklärung betrieben wurde - besonders von den  französischen und  englischen Aufklärern - und die im 19. Jahrhundert in Deutschland ihren Höhepunkt erreichte (D. F. Strauß, Feuerbach, Bruno Bauer,  Marx und Engels) und unter dem Eindruck der modernen Naturwissenschaft blieben und bleiben den Kirchen und den Christen häufig nur Rückzugsgefechte.

Viele christliche Theologen gehen überhaupt nicht mehr von den Glaubensdogmen und der tatsächlichen Geschichte des Christentums aus, sondern veranstalten faktisch freireligiöse Reflexionen über Sinn und Ethik. (Als Beispiel sei genannt Karl Rahners Aufsatz in Meyers enzyklopädischen Lexikon, Band 5.) [Das ist einerseits zu begrüßen, da es in der Regel eine Abkehr von irrationalen Dogmen und Verbrechensgeschichte bedeutet, andererseits läuft es aber auch auf einen Etikettenschwindel und eine Schön-färberei des Christentums hinaus, da oft der Eindruck erweckt wird, als sei Christentum eigentlich schon immer so gewesen, wie sie es verstehen und praktizieren. Verbrechen wie die Abschlachtung von Millionen Menschen bei der "Missionierung" fremder Völker, Inquisition, Hexen- und Ketzerverbrennungen, Unterdrückung der Sexualität etc. erschei-nen als bedauerliche Abweichungen vom wirklichen Christentum.

[Wenn ich wissen will, was Religion ist, dann schaue ich mir die Menschen an, die sich religiös nennen, und wenn ich wissen will, was Christentum ist, dann schaue ich mir die Menschen an, die sich Christen nennen. Und dann stelle ich fest, daß Religion allgemein und Christentum im besonderen von verschiedenen Menschen und Menschengruppen unterschiedlich verstanden und praktiziert wird. Zwischen der Religion bzw. dem religiö-sen Verhalten der Mehrheit und dem einer intellektuellen Minderheit gibt es Unterschiede. Die vorherrschende Form ist die bereits von  Hume beschriebene.]

Auch  Agnostiker und Atheisten haben Ethik. Und wie die Religiösen, halten sie sich in der Praxis häufig nicht an ihre eigenen ethischen Maßstäbe.


Weiteres zum Christentum besonders in dem philolex-Artikel über den Thomismus, der offiziellen Philosophie der Katholischen Kirche und in dem philolex-Artikel über die Reformation. Dort ist eine kurze Beschreibung der evangelischen Variante des Christen-tums.

Weitere philolex-Artikel zum Christentum:



Kommentare anderer Philosophen zum Christentum

Goethe: "Was vom Christentum gilt, gilt von den Stoikern, freien Menschen ziemt es nicht, Christ oder Stoiker zu sein." Aus Götz von Berlichingen

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Literatur, Sekundärliteratur und Links zum Christentum

Wie nicht anders zu erwarten, gibt es im Internet eine unüberschaubare Menge von Seiten von und über Christen. Unter der Vielzahl von Christentumskritischen Texte, Homepages etc. führe ich einige auf, die mir besonders gefallen haben, bzw. die ich für besonders wichtig halte:

  • Buchbesprechung - Franz Buggle:
    DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE GLAUBEN.
    Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann.

    In diesem Buch wird detailliert nachgewiesen, was für ein zutiefst gewaltä-tig-inhumanes Buch die Bibel darstellt. Wie dort laufend die Vernichtung fremder Völkerschaften, die Folterung und Abschlachtung Andersdenkender (einschließlich deren Kinder) und weitere Grausamkeiten gefordert werden und wie Haßgefühle, Rachebedürfnisse und Selbstgerechtigkeit verbreitet werden. (Gibt es inzwischen auch als Taschenbuch.)
  • Widersprüche und fehlerhafte Darstellungen in der Bibel gibt es massenhaft. Auf dieser Seite sind einige aufgeführt. Besonders interessant sind aber die Verweise auf weitere Seiten, besonders englischsprachige, wo hunderte solcher Widersprüche und Falschdarstellungen aufgelistet sind.
  • www.deschner.info Informationen über den Kirchen- und Christentumskriti-ker Karl Heinz Deschner und seine Bücher.
  • Bibel 2.0 Das Update - Für alle, die es humorvoll und sarkastisch lieben.
  • Der Bibelkurs von Spirits in Berlin ist ebenfalls humoristisch aber erheblich umfangreicher. Man findet dort eine umfangreiche Sammlung von Bibelzita-ten, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in der Kirche erwähnt werden.
  • Salomons Homepage
  • Der Humanist
  • Ein Mahnmal für die Millionen Opfer der Kirche
    Millionen von Menschen sind in der vergangenen Zeit auf Betreiben der beiden Amtskirchen ermordet worden. Allein in Europa waren dies Millionen von Hexen, Ketzern und Andersgläubigen. Die Ideologie, die solche Verbre-chen ermöglicht, ist in beiden Amtskirchen bis heute nicht widerrufen. (Hinter dieser Seite steht "Universelle Leben" (UL), eine etwas dubiose Glaubensgemeinschaft. Eine gewisse Vorsicht ist deshalb geboten. Die dort gesammelten Informationen sind trotzdem sehr lesenswert. Was Chris-ten gerne vergessen, ist, daß sie selbst mal als Sekte begonnen haben.)

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Anmerkungen

Anm. 1: Einerseits weil ich in einer Familie christlicher Fanatiker aufgewachsen bin, was mir nicht nur in meiner Kindheit Schaden zugefügt hat und andererseits wegen der nicht gerade vernünftigen, mit einem neuzeitlichen Weltbild vereinbaren Glaubensdogmen. Zurück zum Text

Anm. 2: Die Katholisch-Apostolische Kirche, mit der meine Vorfahren seit mindestens fünf Generationen verbunden waren, wurde von solchen jenseitsorientierten Vernunft- und Wissenschaftsablehnern gegründet, die davon überzeugt waren, nicht sterben zu müs-sen, weil vorher Christus zurückkehrt. Eine kurze Beschreibung dieser Kirche findet man bei wikipedia: Katholisch-apostolische Gemeinden - Zurück zum Text


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